Wissenswertes rund um VISIOcoach

Häufig gestellte Fragen

VISIOcoach auf "Einen Blick"

Muss VISIOcoach vor der Versorgung vom Patienten getestet werden?

Nein.
Eine Vorabtestung im Sinne eines „Ausprobierens“ ist bei VISIOcoach nicht erforderlich und nicht sinnvoll, da es sich um eine Software as a Medical Device (SaMD) handelt und nicht um ein körperliches oder anpassungsbedürftiges Hilfsmittel.

Warum ist eine Vorabtestung bei VISIOcoach nicht vorgesehen?

VISIOcoach ist:

- keine physische Versorgung (kein Tragen, keine Passform,
- keine individuelle Anpassung),
- keine mechanische oder orthopädietechnische Lösung,
- keine patientenspezifische Sonderanfertigung.

Die Wirksamkeit von VISIOcoach hängt nicht von subjektiven Ersteindrücken, sondern von der strukturieren Anwendung des Trainings über mehrere Wochen ab.
Ein kurzfristiges „Testen“ würde keine medizinisch aussagekräftige Bewertung ermöglichen.

Wie wird der medizinische Nutzen ohne Vorabtestung sichergestellt?

Der medizinische Nutzen von VISIOcoach ist bereits vor Marktzugang nachgewiesen durch:

- randomisierte kontrollierte Studien,
- peer-reviewte wissenschaftliche Publikationen,
- klinische Anwendungsbeobachtungen (PMS/PMCF),
- Nachweis eines positiven Versorgungseffekts im häuslichen Setting.

Diese Evidenz ist Bestandteil der klinischen Bewertung (CER) gemäß MDR und Grundlage der Erstattungsfähigkeit.

Ist VISIOcoach vergleichbar mit Hilfsmitteln, die angepasst oder anprobiert werden müssen?

Nein.
VISIOcoach ist nicht vergleichbar mit Hilfsmitteln wie Orthesen, Prothesen, Einlagen oder Sehhilfen, bei denen:

- Passform,
- Tragekomfort,
- individuelle mechanische Anpassung vor der endgültigen Versorgung geprüft werden müssen.

VISIOcoach ist eine standardisierte, indikationsbezogene digitale Therapieunterstützung.

Gibt es Risiken für den Patienten ohne Vorabtestung?

Nein.
VISIOcoach ist:

- nicht invasiv,
- nicht körpernah,
- stellt keine Diagnose,
- verändert keine medizinischen Parameter,
- verursacht keine physischen Risiken.

Die Anwendung erfolgt ausschließlich bei vorliegender Indikation und mit klarer Gebrauchsanweisung.
Ein Abbruch der Nutzung ist jederzeit möglich.

Wie ist VISIOcoach im Vergleich zu anderen digitalen Gesundheitsleistungen einzuordnen?

VISIOcoach folgt der gleichen Logik wie:

- digitale Rehabilitationsprogramme,
- telemedizinische Therapieangebote,
- digitale Trainingsprogramme mit medizinischer Zweckbestimmung.

Auch dort erfolgt keine Vorabtestung, sondern eine Versorgung auf Basis von:

- Indikation,
- Evidenz,
- standardisiertem Versorgungsprozess.

Wie wird die Eignung für den Patienten festgestellt?

Die Eignung ergibt sich aus:

- der medizinischen Indikation (z. B. Gesichtsfeldausfall),
- den Einschlusskriterien gemäß Gebrauchsanweisung,
- der Fähigkeit zur Nutzung eines Computers.

Eine subjektive „Probephase“ ist hierfür nicht erforderlich.

Ist VISIOcoach nur in Deutschland erhältlich?

Der VISIOcoach ist ein CE gekennzeichnetes, registriertes Medizinprodukt und in der gesamten Europäischen Union erhältlich, ebeso wie in der Schweiz, der Türkei, Israel und Südafrika.

Wird VISIOcoach von den Krankenkassen erstattet?

In Deutschland, ja. Voraussetzung, Sie haben ein Rezept (Rezeptmuster 16) und eine Diagnose, die Sie berechtigt, den VISIOcoach auf Rezept zu beziehen:

VISIOcoach ist ein gelistetes Hilfsmittel und von den Krankenkassen als solches anerkannt.

Wer liefert VISIOcoach?

VISIOcoach wird exklusiv von Odilia Vision GmbH geliefert. Sie können den VISIOcoach auf dieser Webpage beantragen oder besuchen Sie und auf www.odiliavision.org.

Sie möchten VISIOcoach auf Rezept beziehen?

Unser Team koordiniert Ihre Anfragen zu VISIOcoach als erstattungsfähiges Hilfsmittel professionell und präzise.